Portrait
Geografische Situation
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Neuenkirch liegt am südlichen Ende des Sempachersees. Mit 26,27 Quadratkilometern ist sie die zweitgrösste Gemeinde im Amt Sursee. Sie erstreckt sich quer durch das ganze Tal; der nördlichste Punkt liegt beim Schlachtfeld oberhalb Sempach, der südlichste am Rotbach bei Hellbühl. Der höchste Punkt ist Windblosen (am Ruswilerberg; 757 m), der tiefste Punkt liegt am Sempachersee (504 m). |
Aus der Schulgeschichte
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1835 zählte die Schule in Neuenkirch über 180 Schüler (1 Abteilung!), die alterniert unterrichtet werden mussten. Ein Jahr später erfolgte die Teilung; die Unterstufe zählte nun 96 und die Oberstufe 81 Schüler! 1841 wurde das erste Schulhaus (Kirchmatte) erbaut. Das Gebäude kostete 20'131.95 Franken. |
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Die Beschaffung von Schulraum wurde für die wachsende Gemeinde zum Dauerproblem. 1949 entstand in den Räumen einer ehemaligen Zigarrenfabrik das Schulhaus Klösterli; 1954 konnten, dank einer grosszügigen Spende, eine Turnhalle und ein Kindergarten am Gärtnerweg errichtet werden.
1963 wurde das Schulhaus Oberdorf (heute Sonneweid 1) und 1978 das Schulzentrum Sonneweid 2 bezogen, welches bereits 1985 wieder erweitert wurde. 1996 konnte das neue Primarschulhaus Grünau in Betrieb genommen werden, dessen 2. Etappe (mit 9 Schulzimmern) im Sommer 2000 belegt wurde
Im 2002 konnten die neuen Räumlichkeiten für die Hauswirtschaft (2. Küche, Theorieraum, Pergola) erstellt werden.
In Hellbühl wurden die Kinder zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf privater Basis unterrichtet, die obligatorische Schulpflicht galt erst ab 1808. Der Krämer lehrte an dieser Schule, die keine Klasseneinteilung kannte, die Schüler nach ihren Fähigkeiten, Bedürfnissen und Wünschen.
1910 wurde das neue Schulhaus Hellbühl der Schule übergeben. Das im Untergeschoss untergebrachte Turnlokal vermochte aber nicht zu genügen. Erst 1970 ging der lang ersehnte Wunsch nach einer Turnhalle und einem Kindergarten in Erfüllung.
Die Schüler von Sempach Station waren der Schulgemeinde Sempach zugeteilt. Im Zuge der industriellen Entwicklung stieg die Bevölkerungszahl.
1970 konnte die neue Schulanlage mit Turnhalle und Kindergarten in Betrieb genommen werden. Sie beherbergte gleichzeitig die regionalen Kleinklassen und (bis zur Eröffnung des Oberstufenzentrums in Neuenkirch 1978) Sekundar- und Realschüler aus Hellbühl und Sempach Station. 1998 konnte der Erweiterungsbau (mit einem Mehrzwecksaal) bezogen werden.
Entwicklung von Bevölkerungs- und Schülerzahlen

Schulbauten
| 1841 | Neuenkirch | Kirchmatte (erstes Dorfschulhaus) |
| 1910 | Hellbühl | Dorfschulhaus |
| 1949 | Neuenkirch | Klösterli (Umnutzung Fabrikgebäude) |
| 1954 | Neuenkirch | Gärtnerweg: Turnhalle und Kindergarten |
| 1963 | Neuenkirch | Schulhaus Oberdorf (heute Sonneweid 1) |
| 1970 | Sempach Station | Schulhaus, Kindergarten und Turnhalle |
| Hellbühl | Turnhalle, Kindergarten | |
| 1975 | Neuenkirch | Errichtung 2. Kindergarten |
| 1978 | Neuenkirch | Sonneweid 2 (ORST-Zentrum), Schulhaus, Turnhalle |
| 1985 | Neuenkirch | Sonneweid 2: Erweiterungsbau |
| 1988 | Neuenkirch | Gärtnerweg: Sanierung, Räume für Musikschule |
| 1989 | Neuenkirch | Lippenrüti: 3. Kindergarten |
| 1991 | Neuenkirch | Sonneweid 1: Sanierung und Umbau |
| 1992 | Hellbühl | Sanierung und „sanfte“ Erweiterung |
| 1996 | Neuenkirch | Schulhaus Grünau (Primarschule) |
| Neuenkirch | Umbau Sonneweid 1 in „Werkzentrum“ | |
| 1997 | Neuenkirch | Kirchmatte: Errichtung 4. Kindergarten |
| 1998 | Sempach Station | Erweiterungsbau mit Mehrzwecksaal |
| 2000 | Neuenkirch | Schulhaus Grünau: Erweiterungsbau |
| 2002 | Neuenkirch | Sonneweid 1: Anbau Hauswirtschaftsräume |
| 2005 | Neuenkirch | Dreifachsporthalle Grünau |
| 2008 | Hellbühl | Dachsanierung Turnhalle Rotbach |
Schulleitung
Die drei Ortsteile legten stets grossen Wert auf eine autonome Führung ihrer Schulen. Unter Anleitung der Schulpflege wurden die Aufgaben vor Ort von den Obmännern/-frauen (Vertreter/innen der Lehrerschaft) wahrgenommen.
Mit der Eröffnung des Oberstufenzentrums in Neuenkirch wurde 1978 auch ein Rektorat geschaffen, das fortan die Leitung des Schulkreises Neuenkirch inne hatte. 1984 wurde diesem auch die Leitung der Schulkreise Hellbühl und Sempach Station unterstellt, wobei die Detailfragen vor Ort von den Teams nach wie vor selbstständig geregelt werden. Die Reformen im Rahmen des Projektes "Schulen mit Profil" führten auch in Neuenkirch zur Erarbeitung eines neuen Modells für die Schulleitung.
Nach rund eineinhalb Jahren Kommissionsarbeit lag das neue Modell vor und wurde von Schulpflege und Gemeinderat gutgeheissen.
Im Schuljahr 1998/99 hatten die drei künftigen Mitglieder der Schulleitung die Möglichkeit, den Start mit der neuen Organisationsstruktur vorzubereiten. Dieser erfolgte mit Beginn des Schuljahres 1999/2000.
Nach einer Evaluationsphase wurde das Modell leicht überarbeitet. Ab Schuljahr 2003/2004 verteilen sich die Aufgaben auf vier Schulleitungsmitglieder.
2007/2008 wurde das Schulleitungsmodell von der Schulpflege überarbeitet und umgestaltet. Ab Schuljahr 2009/2010 wird das Modell zweistufig. Die Schulleitung besteht aus einem Rektor und 3 Schulleiter/-innen.
